Besuch bei Freunden

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Riesige Distanzen trennen Freunde im selben Land. Da ist es üblich, bei Durchfahrt in der näheren Umgebung einen Stopp zu machen. Auch wenn dies ein Umweg von einigen!! Kilometern ist.

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Die erste Anlaufstelle nach unseren langen Campingtagen sind Sylvia und Walti in Queensland. Dass es bei unserer Ankunft wie aus Kübeln regnet (das zweite Mal innerhalb von acht Wochen), macht den Besuch in einem richtigen Haus noch angenehmer. Wir geniessen es, eine eigene Dusche/WC zu haben, an einem mächtigen, stabilen Tisch zu sitzen, uns mit anderen Menschen zu unterhalten. An der Sunshine Coast haben sich gleich ein paar Schweizer, Deutsche und Österreicher niedergelassen, die sich alle kennen. Und das Buschtelefon funktioniert: wir werden zu Kuchen und zum Znacht eingeladen. Die Wiesen sind grün, die Teiche mit weissen und violetten Seerosen getüpfelt, der Garten eine Pracht. Das tut den Augen gut nach Staub und dürren Gegenden. Der Spaziergang durch die Regenwald-Oase Mary Cairncross ist ein Erlebnis im Einklang mit der Natur.

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Die Fahrt geht weiter nach Brisbane zu Susi und Hannes. Auch hier ist es klar, dass wir bleiben. Am nächsten Tag wartet ein Höhepunkt auf uns. Hannes besitzt ein Kleinflugzeug und fliegt mit uns über grüne, perfekt ausgerichtete, Zuckerrohrfelder und die gigantischen Bauten der Gold Coast. Auf unserer Reise vor ein paar Monaten durch diese Gegend war uns schon bewusst, dass diese Hochhäuser grandios sind, doch von oben sehen sie nochmals luxuriöser, pompöser aus. Vier Starts, vier Landungen – wir haben den Flug gut überstanden und ein einmaliges Schauspiel aus der Vogelperspektive erlebt. Am Nachmittag bestaunen wir die Architektur von Brisbane. Die Stadt beim Einnachten im Glanz der Lichter zu sehen ist etwas Besonderes.

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Der dritte Stopp ist bereits in New South Wales, in Taree bei Rosie und Adi. Sie bewohnen ein Haus mit 100’000 Quadratmetern Umschwung. Auf dem Weg zum Fluss kommen wir an idyllischen Teichen vorbei, im Garten wächst alles was das Gärtnerherz begehrt.

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20 schwarzweisse Hühner und 34 Schafe sorgen für «Unterhaltung». Die Schafherde ist gewachsen: sieben Mutterschafe haben in den letzten Wochen Zwillinge geworfen.

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Ein Lamm muss stündlich zur Mutter geführt werden, damit es trinken kann und zu Kräften kommt. Eine Tagesbeschäftigung. Eines hat beim Rettungsversuch vor einem Hund das Bein gebrochen. Den Beiden wird es wirklich nicht langweilig.

Für uns ist es natürlich etwas Besonderes, Einblick ins Leben von «Auswanderern» zu bekommen und die Hintergrundgeschichten dazu zu hören.

Vielen Dank euch allen, liebe Gastgeber!

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Louise im Element beim Kälbli füttern.